Ozonkonzentration:

Mit dem BIOMONITOR-System wird die Konzentration des bodennahen Ozons gemessen. Im Gegensatz zum „normalen“ Sauerstoff, der zweiatomig (O2) ist, besteht Ozon aus einer Verbindung von 3 Sauerstoffatomen (O3). Ozon besitzt eine hohe Reaktivität wodurch es viele Stoffe angreift und auch bei Menschen, Tieren und Pflanzen zu schädigenden Wirkungen kommen kann.

In der unteren Luftschicht der Atmosphäre existiert ein Grundanteil natürlich vorhandenen Ozons. Bei intensiver Sonneneinstrahlung wird durch eine sehr komplizierte photochemische Reaktion zwischen dem normalen Luft-sauerstoff und einer Reihe weiterer Luftverunreinigungen, hier insbesondere Stickstoffoxide (NOx) Ozon gebildet. Die Luftverunreinigungen entstehen vorwiegend durch das menschliche Handeln (z. B. Industrie- und KFZ-Abgase).

Das bodennahe Ozon darf nicht mit der Ozonschicht der Stratosphäre verwechselt werden, die ein Filter der gegen die UV-Strahlung ist!

Die für die menschliche Gesundheit schädigende Wirkungen hängen mit der geringen Wasserlöslichkeit des Ozons zusammen. Dadurch wird es nur wenig von den relativ feuchten Schichten der oberen Atemwege zurückgehalten und kann so viel weiter in die Lunge eindringen, wo es auf Gewebe trifft, welches nicht von einer Schleimschicht geschützt wird und vom Ozon angegriffen werden kann.

Aus diesem Grund sollten körperliche Anstrengungen an der freien Luft möglichst nicht bei Sonnenhöchststand und hohen Temperaturen erfolgen, da zu dieser Zeit die Ozonkonzentration am höchsten ist.

Wichtig ist auch, dass die Wirkung des Ozons auf den einzelnen Organismus sehr vom Vorhandensein anderer Luftschadstoffe, die damit gleichzeitig wirken, beeinflußt wird. Sie kann sowohl verstärkt als auch abgeschwächt werden.

Für die Europäische Union sind die folgenden Schwellenwerte festgelegt worden:

Bei richtigem Verhalten muß Ozon keine Gefahr für den menschlichen Organismus bedeuten!


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